Anreisetag

Mein Mann hat mich hergebracht und am liebsten wäre ich wieder mit ihm heimgefahren. Auch er hatte ein sichtlich schlechtes Gefühl mich hier zu lassen. Direkt nach dem Einchecken in der Rezeption brachte mich ein Pfleger gänzlich ohne jede Mimik und Humor auf mein Zimmer und machte mir unmissverständlich klar, dass der Zeitplan vom Haus gemacht wird und eigene Ideen dazu nicht willkommen sind. Ich wollte erst das Auto ausladen und dann zum Mittagessen gehen… Er bestand auf erst Mittagessen. Oha.


Ich hatte dann noch die Eingangsuntersuchung bei der Stationsärztin und bei meiner zuständigen Psychologin. Im Anschluss drehte ich eine Runde im Ort. Abends habe ich die Schwimmhalle ausprobiert und konnte meinem Mann glaubhaft versichern, dass es der einzige Gruselpfleger war und ich nicht davon ausgehe, dass hier nachts weitere Untote über den Flur marodieren. Das restliche Personal ist ausgesprochen nett (und lebhaft).

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