Tag 3 Sonntag

Irgendwie konnte ich gestern Abend schlecht einschlafen. Auf der linken Seite zu schlafen, fällt mir immer schon schwer. Aber rechts liegend einschlafen ging auch nicht. Trotzdem war ich schon vor dem Wecker wach und erstaunlich gut ausgeruht. Die Sonne schien und der Tag versprach besseres Wetter als gestern.

Nach dem Frühstück dann der erste Frust. Der Upload des Posts vom Tag 2 klappte nicht. Kein Netz. Also packte ich das Notebook in den Rucksack und wollte mir ein Café mit WLAN suchen. Was soll ich berichten? Ich habe keines gefunden. Jetzt sitze ich unter einer Linde vor einer privaten Kurklinik und hier gibt es einen Openaccess. Das Netz ist schwach aber ich bin wieder on. Der Platz ist dazu wirklich schön. Ich blicke auf das Kurtheater und den leider eingerüsteten Trinkpavillon. In der Nähe ist die Wandelhalle und somit ist sogar ein WC in der Nähe. Einzig bei Regen bietet der Platz vielleicht zu wenig Schutz. Bis durch die Abreise eines Gastes in der Klinik ein WLAN-Zugang für mich frei wird, habe ich zumindest eine Lösung gefunden. Ein Upload von Bildern funktioniert leider nicht. Dafür reicht es dann doch nicht. Bin ziemlich zufrieden mit meinem Internettree.

Am Vormittag war ich auf Fröbels Spuren unterwegs und nach dem Mittagessen habe ich den zweiten Teil der Runde in Angriff genommen. Eigentlich wollte ich noch zu einem kleinen Wasserfall, im Gegensatz zum Vormittag, hatte ich auch genug Zeit.  Weil aber wieder große Gewitterwolken gegen 15:00 Uhr aufzogen, bin ich dann doch langsam zurückgegangen. Jetzt ärgere ich mich, da es zwei Stunden später immer noch trocken geblieben ist. Das ist so typisch für mich. Ich habe die Entscheidung aus gutem Grund getroffen. Sie war zu dem Zeitpunkt richtig und ist jetzt nicht mehr änderbar. Also sollte ich eigentlich keine Energie mehr hineinstecken.

Ich genieße es allein in meinem Tempo zu laufen. Nach rechts und links zu schauen, vielleicht für ein Foto stehenzubleiben. Nicht reden zu müssen. Jetzt bekomme ich Kopfweh. Vielleicht zu wenig getrunken oder die Gewitterlage. Meinem Rücken und Nacken geht es gut. Wie immer wenn ich Bewegung habe.

Nachtrag:

Am Abend habe ich die Kneippanlage ausprobiert. Das Wasser hatte laut Schild eine Temperatur von 9 Grad. Das ist eine beißende Kälte. Ich habe kaum die vorgeschriebene Runde geschafft und war trotz Storchenschritt (man sieht dabei sowas von dämlich aus) froh, als ich wieder draußen war. Es gibt zwar keine Indikation die direkt für mich passt, aber wenn es vorhanden ist, kann man es ja mal ausprobieren. Das Gefühl der warmen, gut durchbluteten Füße hinterher ist allerdings klasse.

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