Nervenkrieg

Tag 30 Samstag

Nachdem ich Freitagabend doch mit in den Musikschuppen gegangen war, gönnte ich mir einmal Ausschlafen und ein spätes Frühstück beim Bäcker (hatte mich schön brav am Vortrag abgemeldet). Leider marschierte eine heftige Kaltfront durch die Region und so regnete es schon am Morgen üppig. D. und ich ließen uns davon nicht abschrecken und hatten eine relativ trockene 11 km lange Runde durch die Drachen- und Landgrafenschlucht. Als wir in den Kurort zurückkamen, schien sogar schon wieder die Sonne. Richtig warm war es allerdings nicht.

Da wir bei bestem Wetter am letzten Sonntag die Plätze draußen für dieses Deutschlandspiel reserviert hatten, ging es um 20:00 Uhr dick angezogen in die Kneipe. Das Spiel, das dann folgte, machte meinen Rehaerfolg fast komplett zunichte. Mein Tipp war ein 2:1 für Deutschland, obwohl mir Italien als Gegner echt schwer im Magen lag. Wir waren wirklich die bessere Mannschaft und das unglückliche Handspiel von Boateng mit dem darauffolgenden Elfmeter einfach Pech. Ich bin von einer Anspannung in die nächste gefallen. Tatsächlich fing mein, bis dahin seit mehr als zwei Wochen beschwerdefreier, Nacken an zu zicken. Ich hoffte bis zur 118 Minute auf ein Müller-Tor. Nichts. Das anschließende Elfmeterschießen war der reinste Krimi. Bis zur Erlösung durch Hector verschwand ich immer mal wieder hinter meinem warmen Kragen der Jacke. Bloß nicht hinsehen. Zum Glück ist das Italien-Trauma der deutschen Mannschaft jetzt Geschichte.

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